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Wattenscheider Schacht auf Streckenmodulen
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Module
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THEMA: Wattenscheider Schacht auf Streckenmodulen

Wattenscheider Schacht auf Streckenmodulen 1 Jahr, 7 Monate her #5139

Hallo Leute,

ich habe mir für Timmi Gedanken gemacht, wie ein Wattenscheider Schacht am besten auf einem Strecknmodul angeordnet werden sollte.

Wir haben bereits etliche Module mit Wattenscheider Schächten. Diese Module werden bei der Layoutplanung von mir möglichst so eingeplant, dass in den Schächten die Einfahrsignale für die Betriebsstellen angeordnet werden können. Dabei werden je nach Layoutplan ganz unterschiedliche Signale unterschielicher Besitzer im jeweiligen Schacht angeordnet. Dabei sind die Besitzer von Modul und Signal in der Regel nicht identisch. Aus diesem Grund macht eine Vereinheitlichung viel Sinn.

Mit einer Ausnahme haben alle Modulbesitzer die Wattenscheider Schächte mit der Längsseite parrallel zum Streckengleis angeordnet.

Ich habe mich für die Vereinheitlichung an den Angaben aus dem Carstens orientiert (MIBA-Report Signale 2). Demzufolge beträgt bei einem Streckengleis der Abstand Gleismitte – Außenkante Signalmast 3,10 m. Die Höhe des Mastfußes wird ab Schienenunterkante gemessen. Alle mir bekannten Bilder von Signalen neben Streckengleisen zeigen jedoch die Anordnung des Mastfußes im Planum des Streckengleises. Ich denke daher, dass die Angabe „ab Schienenunterkante“ sich auf die Anordnung im Bahnhof bezieht.

Der Schacht wird auf Streckenmodulen also in Höhe des Planums eingebaut. Die längere Seite des Rechteckquerschnitts liegt parallel zur Gleisachse. Unter Berücksichtigung der Montage des Masts im Wattenscheider Schacht ist ein Mindestabstand der Innenkante des Schachts von der Gleismitte von 93 mm notwendig. Der sich einstellende Abstand wird bei mittiger Montage eines Maßstäblichen Signals im Schacht geringfügig größer als die vorbildgerechten 3,10 m. Auf diese Weise ist aber noch genug „Luft“ vorhanden, um die verschiedenen Signalhersteller oder außermittige Montage auszugleichen, da ja keine feste Zuordnung eines Signals zu einem Modul erfolgt.

Diese Maße sind nicht als feste Normung zu betrachten, es kann natürlich davon abgewichen werden, wenn eine bestimmte Vorbildsituation eine andere Anordnung erfordert.

Für die Anordnung bei Schmalspurbahnen sagt Carstens übrigens nichts aus. Wenn Rollbock- oder Rollwagenbetrieb angesagt ist, wird die Anordnung beim Vorbild wohl nicht wesentlich abweichen.

Bezüglich der elektrischen Ansteuerung der Signale haben viele Leute meinen Vorschlag im Beitrag #3536 übernommen. Damit meine ich nicht den Stellhebel, sondern die Anschlüsse mit Hilfe des fünfpoligen DIN-Steckers. Wenn die Signale einheitlich mit solchen Anschlüssen ausgestattet sind, kann ein Betriebsstellenbesitzer sein Stellwerk (ob mit Stellhebel oder Gleisbildstellpult) mit entsprechenden Buchsen ausstatten.

#3536

Viele Grüße

Johannes
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Folgende Benutzer bedankten sich: Karsten, JanF, martinm, micheln

Aw: Wattenscheider Schacht auf Streckenmodulen 1 Jahr, 7 Monate her #5142

Hallo Johannes,

habe vielen Dank für deine Mühe dieses Artikels, werde den Einbau
danach vornehmen.

Gruß Timmi

Aw: Wattenscheider Schacht auf Streckenmodulen 1 Jahr, 7 Monate her #5143

Auch von mir ein Danke Johannes!
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